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Der Botanische Garten in Singapur

Der Botanische Garten in Singapur
 

Nur wenige Minuten von der geschäftigen Haupteinkaufsstraße „Orchard Road“ entfernt, mitten im Herzen der aufregenden Millionenstadt Singapur liegt ein wahres Schmuckstück des Stadt- und Inselstaates, der Botanische Garten (Singapore Botanic Gardens). Mehr als 2.000 verschiedene, größtenteils tropische Pflanzenarten wachsen in der 74 Hektar großen Gartenanlage und machen diese gemeinsam mit der 5 Hektar großen Fläche tropischen Primärregenwaldes zu einem absolut sehenswerten Ort für Pflanzenkenner und Naturfreunde. Doch auch ohne eine pflanzenkundliche Vorbildung oder ein besonderes botanisches Interesse ist ein Besuch der wundervollen Anlage nur zu empfehlen, denn der Eintritt ist nicht nur kostenlos, der täglich von 5 Uhr morgens bis Mitternacht geöffnete Botanische Garten in Singapur zählt auch völlig zu Recht zu den schönsten Gartenanlagen der Welt. Gepflegte Rasenflächen, rauschende Wasserfälle und malerische Seen akzentuieren auf eine gelungene sowie kunstvolle Art und Weise immer wieder den in verschiedene thematische Bereiche untergliederten und durch ein umfangreiches Wegesystem erschlossenen Botanischen Garten und lassen einen Spaziergang durch seine faszinierende Pflanzenwelt zu einem unvergessenen Erlebnis werden.


Seit über 150 Jahren eng mit der Stadt verbunden

Nicht nur die Lage im Herzen Singapurs oder die dank 4,2 Mio. Besuchern jährlich herausragende, touristische Bedeutung haben dem Botanischen Garten zu seiner bedeutenden und einzigartigen Stellung innerhalb der Stadt verholfen, auch seine über 150-jährige Geschichte hat ihren Teil dazu beigetragen. Alles beginnt 1822 mit Sir Stamford Raffles und dessen Idee, den ersten Botanischen Garten der Stadt zu gründen. Doch nach nur sieben Jahren muss die Gartenanlage 1829 aus finanziellen Gründen wieder geschlossen werden. Erst 30 Jahre später griff der Schotte Lawrence Niven die Idee eines Botanischen Gartens in Singapur wieder auf und gründete 1859 den heutigen Garten nach dem Vorbild eines englischen Landschaftsparks.

Eine erste große wirtschaftliche Bedeutung erlangt die Anlage unter der Leitung von Henry Nicholas Ridley, der 1888 zum ersten Direktor des „Singapore Botanic Gardens“ ernannt wird und diesen als Versuchsanlage für die Anpflanzung von Kautschukbäumen nutzt. Mit seinen Experimenten und Versuchen legt Ridley die Wirtschaftlichkeit der industriellen Gewinnung von Naturkautschuk offen und begründet schließlich die „Malayan Rubber Industry“ und somit einen der bedeutendsten Wirtschaftszweige der Region sowie ganz Südostasiens. Die nächsten Jahrzehnte des Botanischen Gartens stehen jedoch wieder ganz im Zeichen der wissenschaftlichen Forschung. In der Zeit von 1912 bis 1925 wandelt Amtsnachfolger Isaac Henry Burkill die Anlage in ein Forschungszentrum zur Systematik der Pflanzen und unter der Direktion Eric Holttums wird der Garten 1928 zur Speerspitze der Orchideen-Zucht und –Hybridisierung. Ab Mitte der 1960er-Jahre spielt der Botanische Garten dann eine Schlüsselrolle im vom damaligen Premierminister Lee Kuan Yew initiierten Programm, Singapur in eine Gartenstadt zu verwandeln. Denn mit seiner ausgezeichneten Fachkompetenz und den notwendigen Pflanzenlieferungen steht er der Stadt sowohl beratend als auch praktisch zur Seite und prägt somit den „grünen“ Wandel der Millionenmetropole entscheidend mit.

Weltberühmt und unglaublich vielfältig
Singapurs Botanischer Garten heute


Heute ist der „Singapore Botanic Gardens“ nicht nur dank seiner Forschungsarbeit einer der bedeutendsten und wichtigsten Botanischen Gärten in ganz Asien, Weltruhm erlangte er nicht zuletzt als Bildungseinrichtung und touristische Sehenswürdigkeit. Um diesen Aufgaben auch entsprechend gerecht werden zu können, ist der Botanische Garten in drei Hauptbereiche aufgeteilt. Da ist zum einen der Bereich namens „Tanglin“, der sich der Ausstellung und dem Erhalt des Pflanzenerbes und der Geschichte der Gartenkunst widmet. Im „SBG Heritage Museum“ kann der Besucher die Geschichte der Gartenkunst bis in das frühe 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Und das „Botany Centre“ beherbergt nicht nur das parkeigene Herbarium, sondern auch die Bibliothek für Botanik und Gartenbau. Im Bereich „Bukit Timah“ lernen Besucher in vier verschiedenen Gartenbereichen die faszinierende Welt der Pflanzen kennen und erfahren mehr über ihre enorme Bedeutung für das menschliche Leben. Während im „Eco-Garden“ Pflanzen ausgestellt sind, die eine sehr große wirtschaftliche Bedeutung für den Menschen haben, entdecken die kleinen Besucher im „Jacob Balla Children‘s Garden“ die Bedeutung von Pflanzen für unser alltägliches Leben.

Der „Foliage Garden“ beherbergt ein großes Spektrum an Zierpflanzen auch demonstriert die unglaubliche Vielfalt an Laubformen und –texturen. Im „Trellis Garden“ hingegen ist die eindrucksvolle Kletterpflanzen-Sammlung des Botanischen Gartens zu sehen. Der zentrale Bereich des Parks ist der am meisten auf Besucher und Touristen zugeschnittene Teil des Botanischen Gartens und wartet mit einer Vielzahl von Attraktionen auf. Der „Evolution Garden“ nimmt Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Pflanzengeschichte, im „Ginger Garden“ dreht sich alles um Ingwer und seine zahlreichen Verwandten und wer den „Flagrant Garden“ betritt, der wird umhüllt von einer beispiellosen, wohlriechenden Komposition verschiedener Blütendüfte. Lehrreich ist auch ein Besuch im „Healing Garden“, wo bekannte, aber auch längst in Vergessenheit geratene Heilpflanzen und –kräuter ausgestellt werden. Doch das absolute Highlight des Botanischen Gartens in Singapur und ein Muss für Orchideenliebhaber ist der „National Orchid Garden“. Die weltweit größte Orchideensammlung umfasst über 1.000 verschiedene Arten sowie gut 2.000 verschiedene Kreuzungen und offenbart die ganze Pracht und Herrlichkeit dieser wunderschönen Pflanzen. Der Orchideengarten kostet zwar Eintritt, ist dafür aber täglich von 8:30 bis 19:00 geöffnet.

 
 
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